Pflege aus Polen - die Möglichkeiten - Überblick

Modell Entsendung Modell Gewerbe Modell Direkteinstellung
Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle in der 24h Pflege
  • relativ teuer wegen Sozialversicherungspflicht

 

  • das günstigste Modell weil nicht sozialversichrungspflichtig
  • Rechtlich relativ sicher
  • Relativ hohes Rechtsrisiko wegen Scheinselbständigkeit
  • Rechtlich relativ sicher
  • Risiko liegt beim Arbeitgeber im Herkunftsland
  • Risiko liegt bei der Familie
  • Fam. ist Arbeitgeber im Falle einer festgestellten Scheinselbständigkeit
  • Risiko liegt bei der Familie incl. aller Arbeitgeberrisiken
  • Familie Muss alles selbst organisieren
  • Niedriger Verdienst für die Betreuungskraft
  • Höherer Verdienst für die Betreuungskraft
  • Niedriger Verdienst für die Betreuungskraft
  • Arbeitsvertrag im Heimatland
  • sehr komfortable Lösung für die Betreuungskraft und Familie, die nur an eine Stelle zahlt und nur einen Vertragspartner hat
  • Aufwand mit Gewerbeführung für die Betreuungskraft in Deutschland
  • Zusätzliche Krankenversicherung ist nötig
  • Ggf. Sozialabgaben für das polnische Gewerbe
  • Zweiter Auftraggeber wird benötigt
  • Hoher Aufwand für die Familien
  • Zusatzkosten durch Arbeitgeberpflichten

 

  • Urlaubsanspruch
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Rentenversicherung

Diese Kosten und Risiken trägt die Agentur.

  • Keine Soziale Absicherung der Betreuungskraft

 


Diese Kosten und Risiken tragen die Betreuungskraft und die Familien

  • Urlaubsanspruch
  • Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
  • Rentenversicherung

Diese Kosten und Risiken trägt die Familie als Arbeitgeber


Nach über 6 Jahren Pioniersarbeit auf dem Dienstleistungsgebiet der „24-Stunden-Betreuung“ wissen wir, dass alle beschriebenen Modelle ihre ganz speziellen Vor- aber auch Nachteile haben. Außerdem fehlen nach wie vor klare gesetzliche Regelungen, die solch eine Dienstleistung mit Personal aus Osteuropa in der deutschen Dienstleistungslandschaft eindeutig verankert.

Wir sind eine der Gründungsmitglieder im Bundesverband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung in der 24-Stunden-Betreuung (BHSB, siehe www.bhsb.de) mit welchem wir auf allen möglichen politischen und institutionellen Ebenen versucht haben, Tranparenz zu schaffen.

Wir haben an Gesprächen mit Finanzbehörden, dem Zoll, der ZAV (Zentrale Ausland-und Fachvermittlung der Arbeitsagentur), führenden Politikern aus der CDU, CSU, SPD bis zu der Bundesebene gesprochen und uns für diese Thematik stark gemacht. Leider ohne wirklich großen Erfolg. Ausser einigen Statements von hochjgradigen Politiker, dass das Problematiki bekannt sei, ist nicht viel geschehen.

Die Schwierigkeit in der 24-Stunden-Betreuung liegt schon im Namen. Denn ist es möglich, dass eine osteuropäische Betreuungskraft rund um die Uhr arbeitet? Selbstverständlich nicht!

Und wie ist die Definition der Arbeitszeit in der 24-Stunden-Betreuung? Wird die reine Anwesenheit bzw. die Rufbereitschaft bereits als Arbeitszeit eingesehen und wie wird das definiert? Wie soll ggf. der Arbeitsvertrag mit der Betreuungskraft ausgefüllt werden?  Sollen wir 40 Std. Woche als Basis nehmen? Und was ist mit der restlichen „Anwesenheitszeit“? Wer soll sich um unsere Angehörigen am Wochenende kümmern bzw. nachts?

Wer soll das letztendlich kontrollieren und wer kann das überwachen? Eigentlich haben wir den Zoll, welcher für die Schwarzarbeitbekämpfung zuständig ist. In der Praxis kann er nur auf berechtigten Verdacht anfangen, zu ermitteln, Den privaten Haushalt kann er jedoch nicht ohne gerichtliche Anweisung betreten. Und diese wird er ohne erdrückende Beweislast niemals bekommen. Im Ernstfall kann die Betreuerin immer sagen, dass Sie gerade zur Besuch da ist und in den nächsten Tagen nach Hause fährt. Keine Betreuerin = keine Angriffspunkte.

Dies soll keine Handlungsanweisung für illegales Handeln sein - wir geben hier nur Erfahrungen wieder, die uns immer wieder von Betreuerinnen und Familien zugetragen worden sind.

Gehen wir einen Schritt weiter? Möchte der Gesetzgeber das überhaupt überwachen? Denn wenn nicht die osteuropäischen Betreuungskräfte wer soll dann überhaupt noch unsere Angehörigen betreuen? Nach den Schätzungen der statischen Ämter des Bundes und der Länder haben wir heute schon 2,4 mio Pflegebedürftige (ohne Demenzkranke). Zählen wir noch die Demenzkranken hinzu (Grundlage ist der Pflegereport der Barmer-GEK) kommen noch 1,2 Millionen dazu. Bei gleichbleibender Pflegequote werden das in 20 Jahren schon 5,2 Millionen Pflegebedürftige werden.

Das sind sehr viele Fragen auf die wir immer noch keine klare Antworten haben und ob wir diese in naher Zukunft bekommen werden ist fraglich.

Eins ist jedoch sicher, die Politik muss endlich handeln! Vor allem brauchen wir eine unbürokratische, legale und bezahlbare Lösung!

Bei Interesse setzen Sie bitte Ihre Unterschrift auf unserem Pflegemanifest unter http://www.weti.de/presse/infos/pflege-manifest.html

Wir bieten Ihnen mit unserer Dienstleistungsform  qualitative und ausgewählte Kontakte zur Betreuungskräften nach Ihren Anforderungskriterien und Bedürfnissen, denn wir wissen dass Sie gerade jetzt eine Betreuung für Ihre Angehörigen brauchen!

Wir helfen sofort!

Durch Erfahrung kompetent!